DAS 21. SCHWEIZER HOTELRATING – MIT 18 NEUEN HÄUSERN

Die Tophotels der Schweiz verteidigen ihre Spitzenpositionen mittlerweile mit so viel Leidenschaft und Einsatz wie die besten Köche der Welt ihre drei Michelin-Sterne. Das Eden Roc in Ascona ist für ein weiteres Jahr das beste Ferienhotel im Land. Das Grand Resort Bad Ragaz bleibt bestes Wellnesshotel, The Dolder Grand bestes Stadthotel, das Albergo Losone bestes Hotel für Familien-ferien. Einen Wechsel gab es in der Kategorie mit den besten Nice-

Price-Ferienhotels (Doppelzimmer mit Frühstück für weniger als 275 Franken): Die Walliser Perle mit dem berühmten Namen Pirmin Zurbriggen ist wieder die Nummer eins. Und in der Rangliste mit den Seminarhotels, die sich durch Inspiration und Esprit auszeichnen, steht erstmals das Riverside an der Spitze. Mit dem 60 Millionen

Franken teuren Umbau der 140-jährigen Garnspinnerei in Zweidlen-Glattfelden am Ufer der Glatt hat Vollblut-Unternehmer und Selfmade-Multimillionär Hans-Ulrich Lehmann einen grandiosen Coup gelandet. 

 

Hinter den Spitzenpositionen wurden die Ranglisten durcheinandergewirbelt wie kaum je zuvor. Grosser Aufsteiger ist das historische Waldhaus in Sils-Maria, das gleich elf Ränge gutmachte. Bemerkenswerte sieben Ränge gewann das ebenso legendäre Suvretta House in St. Moritz. Befreit von allerlei Zwängen, hat sich das wunderbare Hotelmonument mit Nachdruck zurück-gemeldet. Dank dem Sprung des Suvretta House auf Rang fünf hat St. Moritz jetzt wieder drei seiner weltberühmten Hotels in den Top Ten. Übertroffen wird der Engadiner Nobelkurort indes erneut von Gstaad, das erstmals vier seiner mittlerweile fünf Luxusherbergen unter die ersten zehn brachte. Vor all diesen Hotelmonumenten liegt weiterhin The Chedi Andermatt (Platz zwei hinter dem Eden Roc). Das spektakulärste aller Alpen-Hideaways steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um fast 25 Prozent und bleibt der grosse Überflieger. 

 

18 Neue, so viele wie nie zuvor, schafften erstmals den Sprung ins Rating oder meldeten sich zurück. Darunter finden sich so interessante Namen wie Waldhaus Flims, Ultima Gstaad,

Huus Gstaad, Piz Buin Klosters, Deltapark Thun, Savoy Lausanne, Storchen Zürich oder Frutt Family Lodge Melchsee-Frutt. Allein in diese acht Häuser haben Investmentgesellschaften, private

Investoren oder reiche Familien rund 400 Millionen Franken gesteckt. Und es geht weiter in diesem Stil. Bereits im Sommer wird voraussichtlich das 550 Millionen Franken teure Bürgenstock

Resort eröffnet. Im Herbst dürfte das für 60 Millionen Franken neu gebaute Valsana die Hotellerie von Arosa neu aufmischen. Insgesamt sind derzeit rund 80 Projekte in der Entwicklungsphase.

Der Glaube an die Zukunft der helvetischen Hotellerie ist unerschütterlich.

Das Waldhaus Sils ist nicht bloss der grosse Aufsteiger im Rating, sondern auch Hotel des Jahres 2017. Eine verdiente Auszeichnung für ein Haus mit einer unbeschreiblichen Aura, das in fünfter Generation von den Brüdern Patrick und Claudio Dietrich geführt wird und mit einem neuen, wunderschönen Spa zusätzlich aufgewertet

wurde. Das Hotel des Jahres bestimmen wir jeweils innerhalb einer Jury; für alle weiteren Auszeichnungen ist der Autor des Hotelratings

mit seinem Team von Testern allein verantwortlich. 

 

Hotelier des Jahres ist Diego Glaus, der mit dem Albergo Losone eine einzigartige Erfolgsstory schreibt. Heiko Nieder (The Dolder Grand) ist Koch des Jahres, Cristina Bally (Les Trois Rois) ist Concierge des Jahres, Marco R. Zanolari (Grand Resort Bad Ragaz) ist Newcomer des Jahres, Bardhyl und Maria Coli (Waldhotel Davos und Hotel Vitznauerhof) sind Aufsteiger des Jahres, Jonas A. Schürmann (Grand Lisboa Palace, Macau) ist Auslandhotelier des Jahres, die drei Koch-Ikonen Hans Nussbaumer (Kulm St. Moritz), Othmar Schlegel (Castello del Sole) und Peter Wyss (Gstaad Palace) sind die Aussteiger des Jahres. 

 

Das Schweizer Hotelrating erscheint mittlerweile zum 21. Mal, in Buchform liegt es jetzt bereits zum fünften Mal vor. Und zum dritten Mal präsentieren wir Ihnen auch wieder 15 Trouvaillen, Hotelperlen, die wir aus dem einen oder andernGrund im Rating nicht berücksichtigen können. Wir möchten den Hotelguide auch in Zukunft weiterentwickeln und noch attraktiver machen. Unsere neuen Hauptsponsoren bieten Gewähr dafür, dass wir den stetig steigenden Ansprüchen an Professionalität und Seriosität auch weiterhin vollauf gerecht werden können. Und dass wir nicht in den Einflussbereich von irgendwelchen Interessen-gruppen geraten. Auch im Namen des Weber Verlags bedanke ich mich bei der Emil Frey AG und ihren Marken Jaguar, Land Rover und Lexus für die Unterstützung. Sie sichern damit die Zukunft dieses Führers. Und nun wünsche ich Ihnen viel Freude mit dem neuen Hotelguide.

 

 

Karl Wild

 

Autor und Herausgeber


KARL WILD HOTELRATING SCHWEIZ

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